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Was schenkt man zum Valentinstag außer roten Rosen?

Mein Freund ist allergisch gegen Rosen, und ich möchte ihm trotzdem eine Freude machen. Ich habe schon so viele Jahre rote Rosen verschenkt und suche jetzt nach einer besonderen Alternative. Was könnte ich zum Valentinstag außer Rosen schenken, das wirklich von Herzen kommt und trotzdem romantisch wirkt?

Antwort von Blumenversand24

Zum Valentinstag passen Tulpen, Ranunkeln und Anemonen ebenso wie eine Primel oder ein Krokus im Topf. Auch ein gemeinsamer Kochabend oder ein Fotobuch sind persönliche Geschenke. Achten Sie darauf, was der beschenkten Person Freude macht: ihre Lieblingsblumen und -farben sowie ihre Wünsche. Verlassen Sie sich nicht auf vermeintlich feste Bedeutungen einzelner Blumen.

Fragen Sie beim Blumenkauf, wann und wo die Blumen gewachsen sind und wie sie angebaut wurden. Ein gemeinsamer Abend oder die Erinnerung an ein Erlebnis drückt Zuneigung ebenso persönlich aus wie ein Blumenstrauß.

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Blumen zum Valentinstag

Tulpen sind im Februar eine naheliegende Alternative zu Rosen. Die Verbraucherzentrale Hamburg führt sie zusammen mit Iris und Krokussen als mögliche Freilandblumen für diesen Monat auf. Die Übersicht ist ein Anhaltspunkt, sagt aber nicht, was ein bestimmtes Geschäft anbietet. Ob eine Sorte aus dem Freiland stammt, hängt von ihrer Herkunft und dem Anbau ab.

Auch Ranunkeln und Anemonen eignen sich für einen Valentinsstrauß. Der Fachverband Deutscher Floristen nennt beide als mögliche Valentinsblumen. Die Verbraucherzentrale Hamburg führt Anemonen in ihrer Übersicht für Freilandblumen ab März auf. Fragen Sie daher nach, wenn Ihnen regionale Herkunft oder Freilandanbau wichtig ist. Chrysanthemen sind eine weitere Möglichkeit. Ihre Bedeutung wird jedoch nicht von allen Menschen gleich verstanden. Persönliche Vorlieben sagen meist mehr aus als allgemeine Blumenbotschaften.

Wählen Sie die Farbe nach dem Geschmack der beschenkten Person. Wer gern kräftige Farben mag, freut sich vielleicht über einen bunten Strauß; wer es zurückhaltend mag, eher über helle Töne oder ein schlichtes Arrangement. Ein handgeschriebener Gruß macht die Auswahl persönlicher, ohne dass der Strauß groß sein muss.

Topfpflanze oder gemeinsame Zeit?

Eine Primel oder ein Krokus im Topf passt, wenn die beschenkte Person Pflanzen gern pflegt und einen geeigneten Platz auf der Fensterbank, dem Balkon oder im Garten hat. Der BUND Naturschutz nennt beide als Frühjahrsblüher, die nach der Blüte weiterwachsen können. Ein Topf ist daher eine sinnvolle Wahl für jemanden, der eine Pflanze behalten möchte. Für eine Person ohne Platz oder Freude an der Pflege ist ein Schnittblumenstrauß wahrscheinlich passender.

Blumen sind auch kein Muss. Ein Fotobuch, ein gerahmtes gemeinsames Bild oder eine Playlist mit Liedern, die an gemeinsame Erlebnisse erinnern, knüpfen an persönliche Erinnerungen an. Wer lieber Zeit schenkt, kann ein Lieblingsessen kochen, einen Ausflug planen oder einen Abend ohne Ablenkung vorbereiten. Orientieren Sie sich dabei an einem bekannten Wunsch oder einer gemeinsamen Erinnerung, statt ein Erlebnis nur deshalb auszuwählen, weil es als romantisch gilt.

Herkunft und Saison prüfen

Regionale und saisonale Blumen sind ein guter Ausgangspunkt, wenn Sie lange Transportwege oder beheizte Gewächshäuser vermeiden möchten. Die tatsächliche Umweltwirkung hängt jedoch auch davon ab, wie die Blumen angebaut und transportiert wurden. „Regional“ allein ergibt deshalb keine vollständige Umweltbewertung.

Eine 2023 veröffentlichte Lebenszyklusanalyse untersuchte die Umweltwirkungen von der Produktion bis zum Transport. Sie verglich Fairtrade-Rosen aus Kenia mit durchschnittlichen Rosen aus den Niederlanden. Für die untersuchten Produktionsweisen und den Transport bis in die Schweiz schnitten die kenianischen Rosen bei mehreren betrachteten Umweltwirkungen besser ab. Zugleich spielte die Bewässerung in einer wasserarmen Region eine wichtige Rolle. Die Ergebnisse gelten nur für die untersuchten Betriebe und Annahmen. Sie lassen sich nicht auf alle Rosen aus diesen Ländern übertragen.

Bio- und Fairtrade-Kennzeichnungen informieren über bestimmte Aspekte von Anbau oder Handel. Sie beantworten aber nicht automatisch alle Fragen zu Umwelt und sozialen Bedingungen. Wenn Ihnen Herkunft und Anbauweise wichtig sind, fragen Sie im Blumenladen danach. Für Schnittblumen gibt es keine verpflichtende Herkunftskennzeichnung wie für Obst und Gemüse. Ein Verkaufsort verrät daher nicht unbedingt, wo die Blumen gewachsen sind.

Beim Verschicken beachten

Prüfen Sie vor der Bestellung, ob der gewünschte Strauß oder die gewünschte Pflanze verfügbar ist und welche Bedingungen für die Zustellung gelten. Wenn eine bestimmte Blumensorte wichtig ist, fragen Sie auch, ob der Anbieter sie bei fehlender Verfügbarkeit durch eine andere Sorte ersetzt. Soll das Geschenk zu einem bestimmten Zeitpunkt ankommen, prüfen Sie die Angaben des Anbieters zur Zustellung.

Bei einem Topfgeschenk sollte die beschenkte Person die Pflanze annehmen und versorgen können. Eine passende Grußkarte macht den Strauß persönlicher. Mit einer vollständigen Lieferadresse erleichtern Sie die Zustellung.

Kernaussagen

  • Richten Sie sich nach der beschenkten Person: Lieblingsblumen, Farben und der Wunsch nach gemeinsamer Zeit sind die besten Auswahlhilfen.
  • Wählen Sie Alternativen passend zur Jahreszeit: Tulpen, Iris und Krokusse kommen im Februar als Freilandblumen infrage; die konkrete Herkunft sollten Sie erfragen.
  • Verschenken Sie eine Topfpflanze nur bei passendem Platz und Pflegeinteresse: Primeln und Krokusse können nach der Blüte weiterwachsen.
  • Prüfen Sie Herkunft und Anbau statt nur auf das Herkunftsland zu schauen: Produktionsweise, Transport und Wasserverbrauch beeinflussen die Umweltwirkung gemeinsam.
  • Klären Sie beim Versand Sorte und Zustellbedingungen: So wissen Sie, was bei der Bestellung tatsächlich vorgesehen ist.
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