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So oder ähnlich fragen vieleFragen

Ist der Weihnachtsstern giftig für Kinder und Haustiere?

Mein kleiner Sohn krabbelt gerade und meine Katze knabbert gern an Zimmerpflanzen. Jetzt habe ich mir einen Weihnachtsstern gekauft und frage mich, ob er für Kinder und Haustiere giftig ist. Sollte ich die Pflanze lieber wegräumen oder ist sie ungefährlich?

Redaktion Blumenversand24

Knabbert ein Kind oder Haustier am Weihnachtsstern, ist die Sorge verständlich. Die Pflanze gilt als schwach giftig: Ein kleiner Bissen führt normalerweise nicht zu einer schweren Vergiftung, kann aber Mund, Haut oder Magen reizen.

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Kurze Antwort

Der weiße Milchsaft des Weihnachtssterns kann die Haut und Schleimhäute reizen, also die feuchten Bereiche etwa im Mund und in den Augen. Nach dem Verzehr kann es mitunter zu Übelkeit oder Bauchbeschwerden kommen. Manchmal tritt auch Erbrechen auf; Hunde und Katzen können außerdem speicheln. Eine sichere Mindestmenge ist nicht bekannt. Entfernen Sie Pflanzenreste aus dem Mund und fragen Sie bei Unsicherheit ein Giftinformationszentrum, also eine Beratungsstelle für Vergiftungsfälle, oder bei einem Haustier eine Tierarztpraxis.

Beschwerden durch den Weihnachtsstern

Der Weihnachtsstern, botanisch Euphorbia pulcherrima, gehört zu den Wolfsmilchgewächsen. Alle Teile der Pflanze können Beschwerden verursachen. Besonders reizend wirkt der weiße Milchsaft: Er kann die Haut reizen, während nach dem Knabbern vor allem Übelkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen möglich sind. Auch allergische Reaktionen kommen vor.

Ein einzelnes Blatt führt normalerweise nicht zu einer schweren Vergiftung. Das macht die Pflanze jedoch nicht harmlos: Kinder und Tiere sollten sie nicht erreichen können.

Eine gefährliche Menge ist unbekannt

Für Kinder und Haustiere gibt es keine verlässliche Mengenangabe, ab der eine Vergiftung einsetzt. Die Giftinformationszentrale Bonn gibt ausdrücklich an, dass keine Menge bekannt ist, ab der sicher Beschwerden einsetzen. Wie die Aufnahme einzuschätzen ist, hängt unter anderem von der geschluckten Menge, dem Alter und Gewicht sowie möglichen Beschwerden ab. Warten Sie deshalb nicht ab, weil Sie glauben, die aufgenommene Menge sei zu klein.

Wenn ein Kind geknabbert hat

Entfernen Sie sichtbare Pflanzenreste aus dem Mund. Ist das Kind wach und kann sicher schlucken, bieten Sie ein halbes Glas stilles Wasser oder Tee an. Bewahren Sie ein Blatt auf oder machen Sie ein Foto der Pflanze. Rufen Sie bei unklarer Menge, Beschwerden oder einem sehr jungen Kind das regionale Giftinformationszentrum an. Halten Sie dafür möglichst Angaben zu Alter und Gewicht, Zeitpunkt und geschätzter Menge bereit.

Lösen Sie kein Erbrechen aus und geben Sie keine Aktivkohle, ohne vorher ärztlichen Rat oder das Giftinformationszentrum einzuholen. Bei Atemnot, Bewusstlosigkeit oder anderen lebensbedrohlichen Beschwerden wählen Sie sofort den Notruf 112.

Nach Hautkontakt waschen Sie die betroffene Stelle mit Wasser. Ist Milchsaft ins Auge gelangt, spülen Sie es sofort gründlich mit lauwarmem Wasser und holen Sie medizinischen Rat ein.

Wenn Hund oder Katze geknabbert hat

Entfernen Sie Pflanzenreste aus dem Maul und beobachten Sie das Tier. Speicheln, häufiges Lippenlecken, Erbrechen, Durchfall oder Reizungen im Maul sind mögliche Anzeichen. Nach einem kleinen Bissen ist bei einem beschwerdefreien Hund oder einer beschwerdefreien Katze normalerweise keine schwere Vergiftung zu erwarten.

Rufen Sie eine Tierarztpraxis oder den tierärztlichen Notdienst an, wenn die aufgenommene Menge größer oder unklar ist. Das gilt auch, wenn Beschwerden auftreten oder es sich um ein Jungtier handelt. Bei ausgeprägten oder anhaltenden Beschwerden sollten Sie nicht einfach abwarten. Die Einschätzung für Hunde und Katzen gilt nicht automatisch für andere Haustiere. Fragen Sie im Zweifel eine Tierarztpraxis.

Häufige Fragen

Ist ein einzelnes Blatt tödlich?

Eine schwere Vergiftung durch einen kleinen Bissen ist normalerweise nicht zu erwarten. Eine sichere Mindestmenge lässt sich dennoch nicht angeben.

Muss mein Kind nach einem Bissen ins Krankenhaus?

Nicht jeder kleine Bissen erfordert eine Fahrt ins Krankenhaus. Holen Sie bei Unsicherheit oder Beschwerden telefonisch Rat beim regionalen Giftinformationszentrum ein. Bei lebensbedrohlichen Anzeichen rufen Sie 112.

Wen rufe ich bei einem Haustier an?

Wenden Sie sich an eine Tierarztpraxis oder den tierärztlichen Notdienst. Ein Giftinformationszentrum für Menschen berät nicht zur Behandlung von Haustieren.

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