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Welche geschenkten Topfpflanzen überstehen den Winter auf der Terrasse?

Ich habe letztes Jahr ein paar Topfpflanzen auf meiner Terrasse überwintert, aber fast alles ist kaputt gegangen. Jetzt will ich es besser machen und suche Pflanzen, die den Frost draußen wirklich aushalten. Welche geschenkten Topfpflanzen kann ich über den Winter auf der Terrasse stehen lassen, ohne dass sie mir erfrieren?

Redaktion Blumenversand24

Soll die geschenkte Topfpflanze im Winter draußen bleiben, wählen Sie eine winterharte Art oder Sorte für den Außenbereich. Christrosen, Schneeheide, Scheinbeeren und Purpurglöckchen eignen sich; im Topf brauchen sie Schutz vor starkem Frost.

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Kurze Antwort

Auch winterharte Pflanzen frieren im Topf leichter als im Gartenboden, weil Kälte den Wurzelballen von mehreren Seiten erreicht. Stellen Sie den Topf deshalb windgeschützt an eine Hauswand und isolieren Sie ihn. Achten Sie außerdem darauf, dass überschüssiges Wasser ablaufen kann. Weihnachtssterne, Orchideen und Amaryllis gehören im Winter ins Haus. Bei Pflanzen, von denen es frostempfindliche und frostharte Arten oder Sorten gibt, prüfen Sie das Etikett.

Winterharte Pflanzen für die Terrasse

Für Blüten und Farbe im Winter eignen sich Christrosen, Schneeheide, Scheinbeeren und Purpurglöckchen. Auch Hornveilchen können auf der Terrasse überwintern. Wer ein Gehölz geschenkt bekommt, kann bei kompakten, schwach wachsenden Sorten von Buchsbaum, Fächerahorn oder Kleinstrauchrosen ansetzen. Kleine Nadelgehölze, Seggen und Schwingel sind weitere Möglichkeiten für Gefäße.

Ob ein Gehölz oder eine Staude den Winter draußen übersteht, hängt von der Art oder Sorte ab. Ein Pflanzenname allein reicht nicht immer aus. Fragen Sie beim Kauf nach dem vollständigen Namen oder prüfen Sie das Etikett, bevor Sie die Pflanze dauerhaft draußen lassen.

So schützen Sie den Wurzelballen

Rücken Sie den Topf an eine geschützte Hauswand und stellen Sie ihn auf Holz oder eine andere isolierende Unterlage. Umwickeln Sie das Gefäß mit Vlies oder Jute. Bei starkem Frost hilft zusätzlich eine Abdeckung auf der Erdoberfläche. Ein ausreichend großes Gefäß bietet den Wurzeln mehr Schutz als ein sehr kleiner Topf.

Achten Sie außerdem darauf, dass Wasser aus dem Topf ablaufen kann. Der Topf darf nicht im Wasser stehen, denn nasse Erde schadet den Wurzeln und kann bei Frost gefrieren. Gießen Sie im Winter weniger als während der Wachstumszeit, lassen Sie den Wurzelballen aber nicht austrocknen. Immergrüne Pflanzen brauchen an frostfreien Tagen gelegentlich Wasser. Schützen Sie sie auch vor starker Wintersonne, die ihre Blätter schädigen kann.

Welche Geschenkpflanzen vertragen Frost?

Eine Christrose eignet sich für draußen, aber im Topf friert ihr Wurzelballen leichter durch als im Gartenboden. Schützen Sie das Gefäß deshalb bei strengem Frost. Beachten Sie außerdem: Christrosen sind giftig. Stellen Sie sie so auf, dass kleine Kinder und Haustiere nicht an Pflanzenteile gelangen. Hat ein Kind Pflanzenteile verschluckt, wenden Sie sich an eine Giftnotrufzentrale. Bei einem Haustier kontaktieren Sie eine Tierarztpraxis.

Bei Alpenveilchen kommt es auf die Art an. Gewöhnliche Alpenveilchen vertragen laut Gartenberatung ungefähr Frost bis minus 5 Grad Celsius. Es gibt jedoch ausdrücklich winterharte Arten, darunter Cyclamen coum. Prüfen Sie den Namen auf dem Etikett, statt bei jedem Alpenveilchen von derselben Frosthärte auszugehen.

Weihnachtssterne sind kälteempfindliche Zimmerpflanzen. Auch Orchideen und Amaryllis, die häufig als Geschenke überreicht werden, sind keine Pflanzen für eine frostige Terrasse. Stellen Sie sie in die Wohnung und richten Sie sich nach ihren jeweiligen Licht- und Temperaturansprüchen.

Mediterrane Kübelpflanzen wie Olive, Feige, Lorbeer und Rosmarin brauchen bei länger anhaltendem Frost unter etwa minus 5 Grad Celsius ein Winterquartier. Dieser Richtwert gilt nicht für jede Sorte und jeden Standort. Bei angekündigter längerer Kälte ist ein geschützter Platz im Haus oder einem geeigneten Winterquartier die sicherere Wahl.

Häufige Fragen

Reicht ein Etikett mit „winterhart“?

Das Etikett gibt einen ersten Hinweis. Es bedeutet aber nicht, dass die Pflanze in jedem Topf und an jedem Standort draußen übersteht. Fragen Sie nach Art oder Sorte und schützen Sie das Gefäß vor Frost.

Muss ich winterharte Pflanzen im Topf gießen?

Ja. Gießen Sie sparsam an frostfreien Tagen, wenn die Erde trocken ist. Staunässe und ein vollständig ausgetrockneter Wurzelballen schaden der Pflanze.

Kann ich eine Christrose ungeschützt draußen lassen?

Im Gartenboden ist sie winterhart, im Topf frieren ihre Wurzeln leichter durch. Stellen Sie das Gefäß geschützt auf und isolieren Sie es bei strengem Frost.

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